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Dänemark:Nerz-Probleme bei Länderspiele

Die Übertragung von mutierten Coronaviren von Nerzen auf den Menschen in Dänemark führt auch bei mehreren Fußball-Nationalmannschaften zu Problemen. Aufgrund neuer Einreisebeschränkungen der britischen Regierung findet das Länderspiel zwischen Dänemark und Schweden am Mittwoch ohne Spieler aus der Premier League statt. Die Partie zwischen England und Island in der kommenden Woche steht dazu auf der Kippe. Am Samstag erließ die britische Regierung ein Einreiseverbot für nicht-britische Besucher, die aus Dänemark kommen. Britische Staatsbürger und Inhaber eines Visums, die aus Dänemark zurückkehren, dürfen einreisen, müssen aber mit allen Mitgliedern ihres Haushaltes 14 Tage in Quarantäne. Die Regelung soll nach einer Woche überprüft werden.

Bei der Partie in Bröndby muss Schwedens Team deshalb auf fünf England-Legionäre verzichten, die Dänen sogar auf sieben Profis. Der dänische Fußballverband hat in dieser Sache Kontakt mit der Europäischen Fußball-Union und den englischen Behörden aufgenommen.

Die Austragung der Partie in Wembley zwischen England und Island am 18. November ist offen, da die Isländer drei Tage zuvor in Kopenhagen gegen Dänemark spielen. Dänemark hatte bisher bei einigen Nerzen und auch bei 200 Menschen eine Infektion mit dem mutierten Coronavirus festgestellt. Die Regierung hat deshalb die Schlachtung der bis zu 17 Millionen Nerze im Land angeordnet.

© SZ vom 10.11.2020 / SId
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