bedeckt München

Clijsters gewinnt US Open:"Da oben ist Mami"

Kim Clijsters hat bei ihrem sensationellen Comeback zum zweiten Mal die US Open gewonnen - als erste Mutter nach 29 Jahren. Ihr großer Erfolg in Bildern.

9 Bilder

Foto: AFP

Quelle: SZ

1 / 9

Seht her, ich kann es noch: Siegessicher reckt Kim Clijsters nach ihrem Finalsieg bei den US Open gegen Caroline Wozniacki die Faust nach oben. Nur vier Wochen nach dem Ende ihrer Babypause feierte die Belgierin ein sensationelles Comeback und gewann nach 1:33 Stunden mit 7:5 und 6:3 gegen die Weltranglistensechste. Mit ihrem Kraftakt setzte sie den Schlusspunkt auf das traditionsreiche Tennisturnier.

Texte: Andreas Thieme

Foto: AFP

Foto: getty

Quelle: SZ

2 / 9

Hier retourniert die Belgierin mit angestrengtem Blick einen Aufschlag von Wozniacki. Die Anstrengung hat sich aber gelohnt: Durch ihren Erfolg in Flushing Meadows rutschte Clijsters wieder in die Top 20 der Weltrangliste und sicherte sich die Siegprämie von insgesamt 1,6 Millionen Dollar.

Foto: getty

Foto: ap

Quelle: SZ

3 / 9

Nach dem Finalsieg fiel auch die Anspannung von ihr ab - und sie selbst auf die Knie. Aufgelöst freute sich Clijsters über ihren Erfolg als Athletin und Mutter. Die 26-Jährige ist die erste Mutter seit 29 Jahren, die ein Grand-Slam-Turnier gewinnen konnte. Zuletzt war dies Evonne Goolagong Cawley (Australien) 1980 in Wimbledon gelungen.

Foto: ap

Foto: AFP

Quelle: SZ

4 / 9

Die Superlative des Sieges häufen sich: Clijsters ist die auch erste Wildcard-Inhaberin überhaupt, die bei einem der vier großen Turnier triumphieren konnte. Hier küsst sie ehrfürchtig den Siegerpokal - einen glanzvollen Moment, den sie wahrscheinlich lange Zeit nicht vergessen wird. Ein Küsschen verdiente sich auch ...

Foto: AFP

Foto: ap

Quelle: SZ

5 / 9

... Ehemann Brian Lynch, in dessen Arme die Turniersiegerin nach ihrem Triumph stürmte. Vermutlich bedankte sich Clijsters damit auch für die Unterstützung während des Turniers - nun ist die stolze Mutter auf Platz 19 der ATP-Weltrangliste.

Foto: ap

Foto: Reuters

Quelle: SZ

6 / 9

Das freut natürlich auch Töchterchen Jada, die Vater Brian im Publikum entdeckt zu haben scheint. Vielleicht freut sich die Kleine aber auch über einen winzigen Moment des Ruhms, weil sie sich selbst überlebensgroß auf der Leinwand des Stadions sieht. Die sportliche Richtung ihrer Mama ist jedenfalls klar: Es geht nach oben. Das hat auch Jada schon erkannt ...

Foto: Reuters

Foto: AFP

Quelle: SZ

7 / 9

Sichtlich anstrengend war das Finale auch für Caroline Wozniacki. Zum ersten Mal überhaupt in ihrer Karriere hatte die 19-Jährige bei den US-Open das Endspiel eines Grand-Slam-Turniers erreicht. Das freut sicher auch die Tennis-Fans in ihrer Heimat - sie war nämlich auch die erste Dänin, die das schaffte. Immerhin 800.000 Dollar Preisgeld gab es dafür.

Foto: AFP

Foto: ap

Quelle: SZ

8 / 9

Auf dem Weg zu ihrem Triumph hatte es Clijsters mit harten Kontrahentinnen zu tun. Im Halbfinale setzte sie sich in einem spektakulären Duell mit 6:4 und 7:5 gegen die Amerikanerin Serena Williams durch, die ihr auf diesem Bild anerkennend zum Finaleinzug gratuliert. Zuvor zeigte sich Williams allerdings wild und kämpferisch ...

Foto: ap

Foto: ap

Quelle: SZ

9 / 9

Hier diskutiert sie gegen Ende des zweiten Satzes mit einem Linienrichter, der zuvor einen Fußfehler gesehen hatte, bei dem Williams die Grundlinie beim Aufschlag übertrat. Darüber war die Amerikanerin derart erbost, dass sie sich eine Verwarnung der Offiziellen erschimpfte und das Spiel somit quasi aus der Hand gab. Zuvor war sie nämlich bereits zweimal wegen Schlägerwurfes verwarnt worden, die erneute Strafe führte zum Punktabzug - und den zwei entscheidenden Matchbällen für Clijsters.

Foto: ap

Zur SZ-Startseite