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Champions League:Jeder macht, was er will

Chelsea v Paris St Germain - UEFA Champions League Round of 16 Second Leg

Die Blauen aus London am Boden, der Pariser Posterboy auf Wolke sieben: Zlatan Ibrahimovic bejubelt sein Tor zum 2:1 beim FC Chelsea.

(Foto: Eddie Keogh/Reuters)

Ein völlig zusammenhangloser FC Chelsea scheitert schon im Achtelfinale an Paris St. Germain. Es könnte eine Weile dauern, bis der Klub wieder an der Champions League teilnimmt.

"Wir müssen jetzt sofort an den FA-Pokal denken", forderte Branislav Ivanovic tapfer, doch der Gesichtsausdruck des serbischen Verteidigers verriet, dass ihm in dieser Minute nichts ferner lag. Sein Blick ging an den Reportern vorbei auf die leeren Ränge, Stadionordner sammelten dort Hunderte verwaiste Plastikfähnchen auf und stopften sie unfeierlich in schwarze Müllsäcke. Die an großen Abenden an der Stamford Bridge verteilten Jubel-Utensilien werden nach der 1:2-Niederlage gegen Paris St. Germain in der laufenden Saison nicht mehr gebraucht, und in der nächsten auch nicht. Der FC Chelsea, der Meister des Vorjahres, steckt in der Premier League auf Platz zehn in der Tabelle fest, immer noch mit zehn Punkten Rückstand auf den vierten Platz, der immerhin noch zur Qualifikation für die Champions League berechtigen würde.

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