bedeckt München 29°

Bundesliga:Wolfsburg in der Champions League

Fussball, Herren, Saison 2020/2021, 1. Bundesliga (33. Spieltag), RB Leipzig - VfL Wolfsburg, Maximilian Philipp (VfL Wo

Wolfsburger Doppeltorschütze: Maximilian Philipp.

(Foto: Matthias Koch /Imago)

Dem VfL reicht ein 2:2 in Leipzig, um sich für die Königsklasse zu qualifizieren - die kämpferisch starken Leipziger sichern sich Bundesliga-Platz zwei.

RB Leipzig hat sich drei Tage nach dem verlorenen Pokalfinale mit einer starken kämpferischen Leistung zurückgemeldet und sich Rang zwei in Endklassement der laufenden Bundesligasaison gesichert. Die Sachsen holten am Sonntag gegen den VfL Wolfsburg nach einem 0:2-Rückstand zur Pause noch ein 2:2 (0:2) und sind damit nicht mehr vom Platz hinter Meister Bayern München zu verdrängen. Wolfsburg genügte der Punkt am Ende, um sich sicher für die kommende Champions League zu qualifizieren. Maximilian Philipp (12.) sorgte mit einem Traumtor für die Wolfsburger Führung, als er den Ball aus 18 Metern in den Winkel drosch. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit legte er mit seinem fünften Saisontor nach. Leipzig konterte kurz nach der Pause durch Justin Kluivert (51.), Kapitän Marcel Sabitzer (78.) sorgte per Foulelfmeter für den Ausgleich.

RB-Trainer Julian Nagelsmann hatte seine Elf im Vergleich zum 1:4 im Pokalfinale gegen Dortmund gleich auf acht Positionen geändert. Wolfsburg war eine Halbzeit lang die gefährlichere und robustere Mannschaft. Nationalspieler Ridle Baku tauchte allein vor RB-Keeper Peter Gulacsi auf, schob den Ball aber knapp am langen Pfosten vorbei (6.). Philipp machte es dann besser, als er den Ball bei seinem Treffer nach starker Annahme über den Außenrist rutschen ließ. Leipzig kombinierte zwar gefällig, ließ aber Torgefahr vermissen. Anders der VfL: Wout Weghorst (25.) zog von der Strafraum-Grenze einfach mal ab, doch sein Schlenzer klatschte gegen den Pfosten. Kurz vor der Pause tanzte dann Baku Willi Orban auf der rechten Seite aus, seine Hereingabe spitzelte Philipp ins Tor.

Nagelsmann reagierte und brachte Angeliño sowie Amadou Haidara. Den Anschluss besorgten aber andere. Sabitzers langer Ball fand Kluivert, der ließ Kevin Mbabu mit zwei Haken aussteigen und traf aus kurzer Distanz. Wolfsburg wirkte nun müde, Leipzig hatte mehr vom Spiel. Dann wurde Kluivert (67.) nach einem langen Ball gefährlich, doch Wolfsburgs Torwart Koen Casteels rettete stark. Nagelsmann brachte Hee-chan Hwang (69.) für den müden Kluivert. Haidara war dann aber an der Entstehung des Ausgleichs beteiligt. Der malische Nationalspieler wurde von Paulo Otavio im Strafraum gefoult, Schiedsrichter Felix Zwayer entschied nach Videobeweis auf Elfmeter. Kapitän Sabitzer verwandelte sicher.

© SZ/dpa/cca
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB