Was ändert sich sonst noch? Die DFL hat sich entschieden, mehr Einblicke zu liefern, wenn der Videoschiedsrichter sich meldet. Mit den Worten "Situation", "Überprüfung" und "Entscheidung" soll das Stadionpublikum aufgeklärt werden, welche Phase des Videobeweises gerade läuft. Bisher bekamen die Zuschauer gar keine Auskunft. Die entscheidende Szene selbst, die der Schiedsrichter noch einmal begutachtet, bekommen die Zuschauer allerdings nicht zu sehen.

Ebenfalls: Die Fernsehzuschauer, die sich ohnehin schon die Szenen in allen möglichen Wiederholungen anschauen konnten, erhalten noch eine weitere Zusatzinfo auf dem Bildschirm. Während der Überprüfung wird ihnen in einer Grafik mitgeteilt, wieso die jeweilige Situation strittig ist. Dieses Detail gab es schon bei der Übertragung der WM in Russland.

Bild: dpa 24. August 2018, 16:432018-08-24 16:43:57 © SZ.de/ lwo/schma/dd