Biathlon Peiffer läuft auf Platz zwei

Biathlet Arnd Peiffer.

(Foto: dpa)

In der Verfolgung von Hochfilzen gelingt dem deutschen Biathleten sein bestes Saisonergebnis - schneller ist nur Martin Fourcade. Die deutschen Biathletinnen können in der Verfolgung nicht in Podestnähe laufen.

Meldungen in der Übersicht

Biathlon, Hochfilzen: Sprint-Olympiasieger Arnd Peiffer hat beim Weltcup in Hochfilzen seinen ersten Podestplatz des Winters geholt. Der 31-Jährige aus Clausthal-Zellerfeld, der vom fünften Rang ins Rennen gegangen war, musste sich am Samstag in der Verfolgung über 12,5 km nach einer Strafrunde nur dem überragenden Martin Fourcade (Frankreich/0) geschlagen geben. 13,7 Sekunden fehlten Peiffer zu seinem neunten Weltcupsieg. Dritter wurde der Norweger Vetle Sjaastad Christiansen (0/+16,1). Am Sonntag bilden die beiden Staffeln (ab 11.15 Uhr/ZDF und Eurosport) den Abschluss der Wettkämpfe in Hochfilzen. Schon am Donnerstag geht es für die Biathleten weiter, dann macht der Weltcup in Nove Mesto (bis 23. Dezember) Station.

Biathlon, Hochfilzen: Biathletin Franziska Hildebrand hat beim Weltcup in Hochfilzen in der Verfolgung als beste Deutsche den neunten Platz belegt. Die 31-Jährige leistete sich am Samstag in Österreich einen Schießfehler und landete nach zehn Kilometern 25,4 Sekunden hinter der siegreichen Finnin Kaisa Mäkäräinen (3 Fehler). Den zweiten Platz sicherte sich Paulina Fialkova (2) aus der Slowakei vor der Italienerin Dorothea Wierer (4). Zweitbeste Deutsche wurde Vanessa Hinz (4) als 21. mit einem Rückstand von 1:34,9 Minuten. Zum Abschluss steht für die Frauen in Hochfilzen am Sonntag (11.15 Uhr/ZDF und Eurosport) das erste Staffelrennen des Winters auf dem Programm. Dabei fehlen wird weiterhin die im Weltcup pausierende zweimalige Olympiasiegerin Laura Dahlmeier.

Basketball, BBL: Der US-Amerikaner John Bryant, zweimal wertvollster Spieler (MVP) der Basketball Bundesliga (BBL), hat seinen deutschen Pass. Der Kapitän der Giessen 46ers nahm seine Urkunde bereits am Freitag im Büro von Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz entgegen. Damit belastet der 31-Jährige, der seit 2010 in Deutschland sein Geld verdient, bei seinem Klub nicht mehr das Ausländerkontingent. "Ich bin sehr glücklich, die doppelte Staatsangehörigkeit erhalten zu haben. Ich habe Deutschland - neben den USA - immer als mein Heimatland angesehen. Nun bin ich ein Gießener und sehr stolz darauf", sagte "Big" John Bryant, 2012 und 2013 MVP im Trikot von ratiopharm Ulm sowie 2014 deutscher Meister mit Bayern München: "Ein toller Tag für meine Familie und mich, den ich nicht so schnell vergessen werde." Gießens Trainer Ingo Freyer kann nun in der BBL auf alle Spieler zurückgreifen. Vor Bryants Einbürgerung standen sieben US-Amerikaner im Aufgebot, die Ligastatuten erlauben im Spielberichtsbogen maximal sechs ausländische Profis.

Olympia: Das US-amerikanische Olympiakomitee USOC hat Salt Lake City als möglichen Kandidaten für eine Bewerbung um die Winterspiele 2030 ausgewählt. Dies gab das USOC am Freitag (Ortszeit) nach einem Meeting in San Francisco bekannt. Noch ist unklar, wann es zur offiziellen Kandidatur kommt. Salt Lake City, Hauptstadt des US-Bundesstaates Utah, war bereits Gastgeber der Olympischen Spiele 2002 und setzte sich nun gegen den Konkurrenten Denver/Colorado durch. "Diese Entscheidung ermöglicht es dem USOC und Salt Lake City, den Dialog mit dem Internationalen Olympischen Komitee voranzutreiben", hieß es in einer USOC-Mitteilung. Dadurch, dass die Sportstätten von 2002 noch nutzbar sind, könnten die Spiele in Salt Lake City weniger kostspielig werden als die der vergangenen Jahre. Dies war einer der Vorteile gegenüber Denver. Zuletzt hatte die kanadische Stadt Calgary ihre Bewerbung um die Winterspiele 2026 wegen der zu erwartenden hohen finanziellen Belastungen für die Bürger zurückgezogen. Nur noch Mailand/Cortina d'Ampezzo und Stockholm sind im Rennen. 2022 findet das Großevent in Peking statt.

Bundesliga So wird es für Nürnberg nicht reichen

Bundesliga

So wird es für Nürnberg nicht reichen

Der VfL Wolfsburg wäre für den 1. FC Nürnberg am Freitagabend durchaus schlagbar gewesen. Dass das Spiel trotzdem 0:2 ausgeht, macht die Situation in Franken deprimierend.   Von Christoph Ruf