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Basketball:Bonn verteidigt Saibous Kündigung

Klubchef Wolfgang Wiedlich vom Basketball-Bundesligisten Bonn hat die fristlose Kündigung von Joshiko Saibou erneut verteidigt. "Meinungsfreiheit bedeutet nicht Handlungsfreiheit. Er verwechselt da etwas", sagte Wiedlich dem Merkur und der TZ. Dem Klub sei es vielmehr um die Fürsorgepflicht als Arbeitgeber für viele Angestellte gegangen. Die Bonner hatten sich nach Saibous Teilnahme an einer Großdemonstration gegen die Anti-Corona-Maßnahmen von Saibou, 30, getrennt. Dieser bezeichnete die Kündigung als "Schlag ins Gesicht der Meinungsfreiheit". Wiedlich wies diesen Vorwurf zurück. "Tatsächlich geht es ja um etwas ganz anderes: Bei Saibou wurde aus Meinung Handlung", sagte er. Hätte er sich auf der Demo an alle Hygieneregeln gehalten, wäre es "sicherlich nicht" zur Trennung gekommen.

© SZ vom 13.08.2020 / SID

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