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American Football:Expansion vor einer Drohkulisse

Gerne mal extravagant: Kevin Norwood von den Carolina Panthers trägt eine Wrestler-Maske.

(Foto: Marcio Jose Sanchez/AP)

Vor dem NFL-Finale wird spekuliert, wie die gut geölte Vermarktungsmaschine der umsatzstärksten Liga der Welt weiter wachsen kann.

Von Jürgen Schmieder, Los Angeles

Am Sonntag spielen im Finale der lukrativsten Sportliga der Welt die Denver Broncos gegen die Carolina Panthers. Die Vereinsnamen klingen ein wenig provinziell für eine Liga, die in dieser Saison knapp 13 Milliarden Dollar umsetzen wird. Denver gegen Charlotte (dort sind die Panthers beheimatet), das hört sich ein bisschen an wie ein Champions-League-Finale zwischen Paderborn und Darmstadt -, doch genau das gehört zur Strategie der Footballliga NFL: Sie hat ihre 32 Vereine quer über die Vereinigten Staaten verteilt, es gibt Klubs in Metropolen wie New York, Chicago oder Dallas, in mittelgroßen Städten wie Kansas City, Minneapolis oder Glendale/Arizona und gar einen Verein im 100 000-Einwohner-Städtchen Green Bay.

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