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3. Liga:Drama in Chemnitz

Der letzte Spieltag der dritten Liga hat die erwartete Dramatik nicht nur im Ringen um den Aufstieg gebracht - auch im Abstiegskampf wurde ein furioser Schlussakkord gesetzt.

Der letzte Spieltag der dritten Liga hat die erwartete Dramatik nicht nur im Ringen um den Aufstieg gebracht. Im Abstiegskampf geriet der Chemnitzer FC nach einem furiosen Schlussakkord noch unter die Räder. Als vierter und letzter Verein nach Münster, Großaspach und Jena muss Chemnitz den Weg in die Regionalliga antreten. Die Sachsen verpassten trotz des 4:2 (0:0) gegen Hansa Rostock hauchdünn den Sprung ans rettende Ufer. Im Fernduell genügte dem FSV Zwickau dank der um einen Treffer besseren Tordifferenz ein 0:0 bei Waldhof Mannheim. Er sei "komplett leer", sagte der tief enttäuschte CFC-Trainer Patrick Glöckner: "Wenn du wegen zwei Toren absteigst, und das nach so einer Corona-Phase, dann ist das extrem bitter und schmerzt sehr."

Ingolstadt darf hingegen in der Relegation gegen den Zweitliga-16. 1. FC Nürnberg (7./11. Juli) noch auf den Aufstieg hoffen. "Wir haben jetzt noch mal eine Riesenchance bekommen, um das wettzumachen, was wir letztes Jahr verbockt haben", sagte Trainer Tomas Oral vor dem Hinspiel in Nürnberg am Dienstagabend (18.15 Uhr/ZDF, DAZN und Amazon Prime) bei Magenta Sport. Der FC Ingolstadt war als Zweitligist 2019 in der Relegation am SV Wehen Wiesbaden gescheitert.

© SZ vom 06.07.2020 / sid

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