1860 München:Mit Turm und Techniker gegen Magdeburg

Da können sie noch so sehr Teamgeist und Zusammenhalt beschwören beim TSV 1860 München: Die Sportliche Leitung hat vor dem Drittligaspiel am Samstag gegen Spitzenreiter 1. FC Magdeburg (14 Uhr, Grünwalder Stadion) recht deutlich jene Spieler herausgepickt, die ihrer Ansicht nach mehr Verantwortung übernehmen sollten. So benannte Geschäftsführer Günther Gorenzel in Stephan Salger ("Abwehrchef"), Sascha Mölders ("Turm in der Schlacht") und Richard Neudecker ("bester Techniker") eine Achse, von der man sich offenkundig mehr erwartet. Insgesamt habe man die "Konstanz der vergangenen Saison" in der laufenden Spielzeit "noch nicht auf den Platz bekommen", so der Österreicher, die Mannschaft brauche zu lange, um Verunsicherung abzuschütteln. Nach der 1:3-Niederlage gegen Waldhof Mannheim am Dienstag war vor allem Semi Belkahia, 22, für seine schwache Leistung in der ersten Halbzeit kritisiert worden. Trainer Michael Köllner berichtet, er habe mit dem Innenverteidiger ein Vier-Augen-Gespräch geführt um herauszufinden, ob es für dessen Selbstvertrauen besser sei, ihn auf der Bank zu lassen - oder wieder ins kalte Wasser zu werfen. Belkahia war gegen Mannheim zur Pause ausgewechselt worden. Seine Entscheidung wollte Köllner nicht verraten, ebenso wenig, wie er links neben der Innenverteidigung den Ausfall von Phillipp Steinhart (Gelbsperre) kompensieren möchte. Auch Niklas Lang wird gegen den besten Angriff der Liga noch fehlen.

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