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1. FC Nürnberg:Derby-Einstand für Trainer Jens Keller

Jens Keller ist als Trainer der U19 des VfB Stuttgart mal beim Karlsruher SC angetreten, als Coach der Profis von Schalke 04 spielte er sogar viermal gegen Borussia Dortmund. Er weiß also, was so ein Derby ist, wie es in seinem ersten Spiel als Trainer des 1. FC Nürnberg am Sonntag bei der SpVgg Greuther Fürth ansteht: "Etwas ziemlich Besonderes." Das sagte er in der Pressekonferenz am Freitag.

Tatsächlich ist das Spiel für Keller, 48, auch ganz unabhängig vom Derbycharakter von großer Bedeutung. Es beginnt seine Mission, den Club von Tabellenplatz 14 wieder in angenehmere Regionen der zweiten Liga zu führen, die sich mit den Saisonzielen des Bundesliga-Absteigers vertragen. Rund eineinhalb Wochen ist es her, dass Keller die Mannschaft übernahm, der unter dem beurlaubten Trainer Damir Canadi und Interimscoach Marek Mintal zuletzt nur ein Sieg in zehn Spielen gelang. "Die Mannschaft war relativ leise, aber das hat sich schon sehr gebessert. Die Mannschaft hat jetzt neun Tage richtig Gas gegeben", sagte Keller. Er muss am Sonntag (13.30 Uhr) auf den verletzten Verteidiger Georg Margreitter verzichten. Ob er den zu Wochenbeginn verpflichteten, zuvor vertragslosen Torhüter Felix Dornebusch aufstellt, wollte er noch nicht sagen. Alle drei Profi-Torhüter sowie der Keeper der U21 sind derzeit verletzt, zuletzt hatte der 18 Jahre alte Benedikt Willert gespielt.

© SZ vom 23.11.2019 / SZ
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