1. FC Nürnberg Zwischen Party und Depression

Nach dem ersten Tor der Saison: Schütze Mikael Ishak (Nummer neun) und seine Kollegen sind sichtlich erleichtert.

(Foto: imago/Zink)

Der Aufsteiger stellt beim Heimdebüt gegen Mainz mit Karacho seine Wettbewerbsfähigkeit in der Bundesliga unter Beweis, muss aber zwei verschenkte Punkte betrauern.

Von Markus Schäflein, Nürnberg

Die ganze Zerrissenheit, die diesem Nachmittag innewohnte, kam in diesem einen Moment zum Ausdruck. Während in der Kurve die Nürnberger Anhänger noch applaudierten, "Der FCN ist wieder da" sangen und feierten, wurde der Nürnberger Fußballspieler Tim Leibold gefragt, wie er sich denn nun fühle, und er antwortete: "Deprimiert." Man konnte das erste Heimspiel aus der Perspektive des Bundesliga-Rückkehrers 1. FC Nürnberg ja tatsächlich so und so sehen: Angekommen in der Spielklasse waren die Nürnberger spätestens in der zweiten Hälfte der ...