Fauna:

Krugerpark: Nach ein paar Metern im Park die erste Vollbremsung: "Impala! Impala!" Die kleinen Antilopen grasen seelenruhig am Seitenstreifen. Ein paar Meter weiter: dasselbe Bild. Ebenso wie einige hundert Meter weiter. Am nächsten Tag wird höchstens nur noch jedes zehnte Mal festgestellt: "Impala." Links und rechts vom Asphalt knabbern auch Zebras am saftigen Gras und lassen uns ihre Fellmuster studieren.

Giraffen nutzen die staubigen Seitenstraßen als angenehme Trampelpfade und weichen erst kurz vor dem Auto und den staunenden Insassen aus. Elefanten stehen an Wasserstellen. Büffel kreuzen die Wege. In nahen Tümpeln baden Flusspferde, schwimmen Krokodile, fischen Reiher, und, und, und ...

Auf fast 20.000 Quadratkilometern Land versammeln sich 49 Fisch-, 34 Amphibien-, 114 Reptil-, 507 Vogel- und 147 Säugetierarten. Manche Tiere folgen den Besuchern bis in die Camps, etwa eifrige Webervögel oder hungrige Affen, die wegen des Fütterungsverbotes schnell gelernt haben, Kühlschränke auf den Bungalow-Veranden selbst zu öffnen.

Bild: AFP 30. Juni 2010, 11:112010-06-30 11:11:34 © sueddeutsche.de/kaeb/beu/lala