Reise-Trends in Metropolen Zürich

Zürich

Hotspot der Stadt: Die Zürcher sind wasserverrückt. Sie lieben ihre alten Bäder, vor allem die am Fluss Limmat, der im Zürichsee mündet. Morgens vor dem Büro oder abends nach dem Arbeitstag, zum Beispiel in der Bank, ins frische Nass zu springen, ist vor allem bei jüngeren Zürchern beliebt - zumal sich abends manches Bad in eine angesagte Sommerbar verwandelt. Das schöne hölzerne Flussbad Stadthausquai ist nur Frauen vorbehalten. Im gemütlichen Flussbad Schanzengraben am Botanischen Garten dürfen dagegen nur Männer planschen. Das ist Tradition und es wird überhaupt nicht darüber diskutiert, ob das noch zeitgemäß ist. Abends wird aus dem Frauenbadi die "Barfussbar". Da heißt es tatsächlich Schuhe ausziehen. Abends dürfen auch Männer rein. Und aus dem Männerbad Schanzengraben wird ab der Dämmerung die sehr angesagte "Riminibar" - auch für Frauen. Am Montagabend gibt es dort einen witzigen Klamottenmarkt.

Außerdem: Im Niederdorf - wenige Schritte vom Hauptbahnhof - kann man tagsüber shoppen und abends in Bars und Beizen feiern. Das Shopping-Erlebnis auf der weltberühmten Bahnhofstraße ist dagegen nach wie vor sehr edel.

Accessoire des Sommers: Das Badetuch. Warum? Siehe "Hotspot".

Sommerhit: Während der WM war Lokalfavorit Baschi und sein Fußballsong "Bring en hei" (Bring ihn heim - den Pokal nämlich) gefragt - bis die Schweizer Mannschaft ausschied.