Germanwings:Kerosin im Kaffeewasser

Giftiges Versehen: Beim Befüllen der Frischwasserbehälter von drei Germanwings-Maschinen ist auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld ein Fehler passiert.

Die Flugbegleiter von Germanwings hatten zum Glück ein feines Näschen: Beim Vorbereiten des Kaffeekochens fiel ihnen ein komischer Geruch im Wasser auf. Später stellte sich heraus: Auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld waren drei Maschinen der Airline mit Kerosin-verunreinigtem Frischwasser befüllt worden.

Ein Sprecher der Bundespolizei bestätigte einen Bericht der Bild-Zeitung. Niemand sei verletzt worden, fügte der Sprecher hinzu.

Der Zeitung zufolge hatte ein 21 Jahre alter Mitarbeiter mehrere Liter Kerosin in einen 3000-Liter-Frischwassertank gefüllt. Dieses verunreinigte Wasser sei in drei Maschinen mit Ziel Zweibrücken, Köln-Bonn und München gelangt.

Nachdem den Crews der eigenartige Geruch aufgefallen war, wurde der gesamte Service eingestellt. "Die Passagiere mussten auf heißen Tee und Kaffee verzichten", sagte Germanwings-Sprecher Joachim Schöttes. An den Zielflughäfen seien die Tanks überprüft worden. In einem Fall sei eine Ersatzmaschine zum Einsatz gekommen.

Schöttes betonte, dass in keinem Fall Passagiere mit dem Wasser in Berührung gekommen seien. Die Crew einer Maschine sei ärztlich untersucht worden, aber bereits wieder im Einsatz.

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