Vulkan Damavand, Iran

Für die meisten Touristen ist schon allein eine Rundreise durch die Islamische Republik Iran ein kaum kalkulierbares Abenteuer, dabei haben sich Trips in dieses gastfreundliche, mit jahrtausendealter Kultur und faszinierenden Naturschönheiten gesegnete Land längst - wenn auch nur bei wenigen Anbietern - etabliert.

Eine echte Herausforderung ist allerdings die Besteigung des Damavand. Mit 5610 Metern Höhe ist er der höchste Berg des Nahen Ostens und neben dem Kilimandscharo in Afrika einer der höchsten freistehenden Berge der Welt.

Der Damavand ist ein Vulkan, wenn auch ein ruhender. Doch der ständige Schwefelgeruch und eine zarte Rauchfahne über dem fast immer schneebedeckten Gipfel erinnern an seine Entstehungsgeschichte.

Der Weg hinauf ist zwar steil, weist aber keine großen technischen Schwierigkeiten auf. Trotzdem ist der Damavand kein leichter Wanderberg: Reinhold Messner ist 1970 bei seiner Besteigung an widrigen Wetterverhältnissen gescheitert.

Foto: Khorramyar, gemeinfrei

(sueddeutsche.de/lpr)

27. November 2009, 14:172009-11-27 14:17:00 © sueddeutsche.de/dd