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Zukunft der Arbeit:Ganz neuzeitig

Beim DGB-Bundeskongress steht vor allem die Welt von Morgen im Blick. Debattiert wird auch über die Folgen der Digitalisierung: Der DGB-Vorsitzende warnt vor dem, was entstehen könne, wenn die Politik die Sorgen der Bürger ignoriere.

Von Henrike Roßbach, Berlin

Die Arbeiterbewegung gibt es jetzt auch zum Hören, als Playlist beim Musikstreamingdienst Spotify. Und statt nach "Brüder, zur Sonne, zur Freiheit" klingt sie heute nach Tocotronic ("Solidarität"), Metallica und Paul Kalkbrenner - so jedenfalls hat es der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) vorgeschlagen. "21 Songs fürs 21. Parlament der Arbeit" heißt der offizielle Soundtrack zum DGB-Bundeskongress, der am Sonntag in Berlin begonnen hat. Bis Donnerstag wollen die 400 Delegierten noch über die Zukunft der Arbeit und die Digitalisierung debattieren, über Mindestlohnkontrollen, Steuergerechtigkeit und die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern. Auch Politiker geben sich die Ehre bei diesem alle vier Jahre stattfindenden Gewerkschaftsgipfel, allen voran die Kanzlerin, gefolgt unter anderem vom Bundesarbeitsminister.

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