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Syrien:Giftgas-Angriffe bestätigt

Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) stellt in einem am Mittwoch veröffentlichten Untersuchungsbericht fest, dass die syrische Luftwaffe im März 2017 zwei Mal die von Rebellen gehaltene Stadt Ltamenah mit dem chemischen Kampfstoff Sarin bombardiert hat. Zudem habe ein Hubschrauber einen Zylinder mit Chlor auf die Stadt abgeworfen. "Derartige strategische Angriffe hätten nur auf der Grundlage von Befehlen der höheren Kommandoebene des Militärs Syriens erfolgen können", erklärte der Koordinator der Ermittler, Santiago Oñate-Laborde.

© SZ vom 09.04.2020 / SZ

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