Südafrika:Präsident Ramaphosa will nicht zurücktreten

Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa will trotz Vorwürfen der Geldwäsche im Amt bleiben. Das sagte sein Sprecher Vincent Magwenya der Deutschen Presse-Agentur. Der Bericht einer parlamentarischen Untersuchungskommission, der besagt, Ramaphosa () habe gegen ein Anti-Korruptions-Gesetz und die Verfassung verstoßen, sei "eindeutig fehlerhaft", so Magwenya. Ramaphosa wolle den Bericht "einer Überprüfung unterziehen". Zuvor hatten unabhängige Rechtsexperten erklärt, der Bericht stütze sich großteils auf ungeprüfte Beweise und Hörensagen. Die Veröffentlichung des Ausschussberichts am Mittwoch stürzte Südafrikas Regierungspartei African National Congress (ANC) in eine tiefe Krise, Ramaphosa geriet stark unter Druck. Hintergrund ist ein Raubüberfall, bei dem 2020 angeblich eine halbe Million Dollar von Ramaphosas privater Farm gestohlen wurden. Er meldete das Verschwinden des Geldes nicht.

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