Studie Hass und Gewalt in Sachsen

Rechte Hassgewalt hat laut einer Studie in Sachsen stark zugenommen. Die Täter würden älter und agierten auch außerhalb gefestigter Nazistrukturen, heißt es in einer Langzeitstudie des Dresdner Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung und des sächsischen Sozialministeriums, die am Montag in Dresden vorgestellt wurde. Schon 2011 verzeichneten die ostdeutschen Bundesländer mit 2,2 rechtsextremen Gewalttaten pro 100 000 Einwohner den dreifachen Wert des westdeutschen Mittels, hieß es. An diesem Verhältnis habe sich auch mit dem Anstieg durch die Flüchtlingsbewegung 2015 nichts geändert.