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Spanien:Staatsakt für Covid-19-Opfer

(Foto: JuanJo Martín/AFP)

Mit einer großen Trauerfeier und vielen Tränen hat Spanien Abschied von mehr als 28 400 Pandemie-Opfern genommen. Im Beisein der EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und der Spitze der Europäischen Union gedachte König Felipe VI. am Donnerstag in Madrid vor allem der vielen "älteren Opfer, die den Lauf unserer Geschichte verändert und die Grundlage für unser demokratisches Zusammenleben gelegt haben". Man ehre aber alle Opfer. "Dieser Akt kann den Schmerz nicht lindern", betonte der Monarch vor den 400 Gästen vor dem Königlichen Palast. Von der Leyen, die Königsfamilie, Ministerpräsident Pedro Sánchez und zahlreiche andere Teilnehmer legten weiße Rosen nieder. Mit dem Staatsakt wollte sich die Regierung auch beim Gesundheitspersonal bedanken und die Verdienste der spanischen Gesellschaft in der "sehr schwierigen Zeit" würdigen. Teile Spaniens gehen schon in den nächsten Lockdown, etwa in der katalanischen Region Lleida. Fast überall im Land herrscht strenge Maskenpflicht außerhalb der eigenen vier Wände.

© SZ vom 17.07.2020 / SZ

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