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Spanien:Regierungsbildung gescheitert

In Spanien ist nach monatelangen Verhandlungen die Regierungsbildung gescheitert. Der amtierende sozialistische Ministerpräsident Pedro Sanchez erklärte am Dienstagabend, er habe das Mandat des Volkes aus der Wahl am 28. April nicht umsetzen können. "Sie haben es uns unmöglich gemacht", sagte er über die spanischen Oppositionsparteien. Als Termin für Neuwahlen gab er den 10. November bekannt. Es ist die vierte derartige Abstimmung in vier Jahren. Umfragen zufolge könnte das Ergebnis erneut eine politische Pattsituation im Parlament sein. Aus der Wahl im April waren Sanchez' Sozialisten zwar als stärkste Kraft hervorgegangen, sie eroberten 123 der 350 Sitze. Die durch den Streit über die Sezessionsbestrebungen Kataloniens aufgeheizte Stimmung und das zersplitterte Parteienspektrum verhindern jedoch die Bildung von Koalitionen.

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