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Spezialeinsatzkommando:Unter dem Radar

Prepper-Prozess gegen einen Polizisten wird fortgesetzt

Der angeklagte "Nordkreuz"-Gründer Marko G. und seine Verteidiger warten im Gerichtssaal auf den Prozessbeginn. (Archivbild)

(Foto: dpa)

In einem SEK der Polizei Mecklenburg-Vorpommerns arbeiteten jahrelang mehrere Rechtsextremisten. Einer hortete zu Hause 55 000 Schuss Munition. Was lief da so lange schief?

Von Ronen Steinke, Berlin

Spezialeinsatzkommandos, das sind vermummte, schwer bewaffnete Polizisten, sie werden zu Geiselnahmen gerufen, zu Terroranschlägen oder Razzien bei Rockern. In einem der drei SEKs der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern sind offenbar zeitweise acht von zwölf Beamten aktive Rechtsextremisten gewesen. Das hat die Untersuchung einer Kommission ergeben, die ihren Bericht jetzt dem Schweriner Innenministerium übergeben hat. Der wichtigste unter den SEK-Männern, Marko G., war Administrator der Chatgruppe "Nordkreuz". Dort beschäftigten sich Teilnehmer jahrelang mit einem ominösen Tag X, wenn die Ordnung in Deutschland zusammenbrechen würde und sie das Recht in die eigene Hand nehmen wollten.

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