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Sarah Palin:Außer Britisch ist alles kritisch

Sarah Palin Joins Rolling Thunder Rally In Washington DC

Sprachtalent: Sarah Palin (Foto von 2011)

(Foto: AFP)

Darf ein potenzieller Präsidentschaftskandidat der Republikaner Spanisch sprechen? Sarah Palin mischt sich sprachgewandt in die Debatte ein.

Sarah Palin, ehemalige Vizepräsidenten-Kandidatin der Republikaner, fordert von Einwanderern spezielle Sprachkenntnisse: "Ihr wollt in Amerika sein? Erstens solltet ihr dann besser legal hier sein, oder ihr fliegt raus. Und zweitens, wenn ihr hier seid, lasst uns Amerikanisch sprechen. Ich meine, das ist nur, das ist - lasst uns Englisch sprechen", so Palin in einem Gespräch mit dem Fernsehsender CNN, das der Guardian zitiert.

Ob Immigranten mit britischem Akzent willkommen sind, ist damit etwas unklar. Die Mehrzahl der Menschen, die ohne Erlaubnis in die USA einwandern, kommt ohnehin aus Mexiko und anderen spanischsprachigen Ländern in Mittel- und Südamerika.

Die ehemalige Gouverneurin von Alaska klinkte sich mit ihrer Bemerkung in die Kontroverse der republikanischen Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur ein. Donald Trump, der immer wieder durch fremdenfeindliche Polemik auffällt, hatte seinen Rivalen Jeb Bush kritisiert. Trump spottete, Bush habe auf einer Wahlkampfveranstaltung "Mexikanisch" gesprochen. Bush hielt dagegen, er werde auch weiterhin Spanisch sprechen, wenn ihm danach sei. Wohlgemerkt: Spanisch.

Palin dagegen erkannte an, dass Bushs fließendes Spanisch ein Vorteil für ihn sein mag. Sie selbst hat es mit den Sprachen offenbar nicht ganz so weit gebracht: In der Highschool habe sie Spanischunterricht gehabt. "Und ich habe in der Highschool auch Französisch belegt", sagte sie CNN. "Ich hätte nicht beides machen sollen, denn am Ende habe ich alles durcheinander gebracht."

© SZ.de/ewid/sks
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