Trotzdem war der Prozessbeginn mit Spannung erwartet worden - und verläuft zunächst schleppend. Bevor die Vertreter der Bundesanwaltschaft eine Zusammenfassung der 488-seitigen Anklage überhaupt verlesen können, wird 15 Minuten lang die Anwesenheit der Verfahrensbeteiligten überprüft. Anschließend stellen die Anwälte der Hauptangeklagten Beate Zschäpe einen Befangenheitsantrag gegen den Vorsitzenden Richter Manfred Götzl. Das Gericht verschiebt die Entscheidung darüber jedoch zunächst - und entscheidet schließlich, den Prozess für mehrere Tage bis zum 14. Mai zu unterbrechen.

Bild: Getty Images 6. Mai 2013, 10:412013-05-06 10:41:55 © Süddeutsche.de/vks/jst