Proteste gegen Mohammed-Video:Demonstranten zünden deutsche Botschaft in Sudan an

Die Proteste gegen den umstrittenen Mohammed-Film weiten sich aus, jetzt richtet sich die Empörung aufgebrachter Muslime auch gegen Deutschland. Demonstranten in der sudanesischen Hauptstadt Khartum haben die deutsche Vertretung gestürmt und teilweise zerstört. Außenminister Westerwelle verurteilt die Gewalt.

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Die Proteste gegen den umstrittenen Mohammed-Film weiten sich aus, jetzt richtet sich die Empörung aufgebrachter Muslime auch gegen Deutschland. Demonstranten in der sudanesischen Hauptstadt Khartum haben die deutsche Vertretung gestürmt und teilweise zerstört. Außenminister Westerwelle verurteilt die Gewalt.

Die deutsche Botschaft in Khartum steht in Flammen, nach dem traditionellen Freitagsgebet haben aufgebrachte Muslime die deutsche Vertretung in der sudanesischen Hauptstadt Khartum attackiert.

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Die sudanesische Polizei setzte Tränengas ein, konnte die Angreifer aber nicht abwehren. Nicht nur die deutsche Botschaft wurde gestürmt, auch die britische Botschaft in Khartum wurde attackiert.

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Die wütende Menge versuchte, das Gebäude zu stürmen und legte Feuer. Demonstranten rissen die deutsche Flagge herunter und ersetzten sie nach einem Bericht des arabischen Fernsehsenders al-Dschasira durch eine schwarze Fahne.

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Die Demonstranten reagieren mit den Ausschreitungen auf das Internet-Schmähvideo über den Propheten Mohammed. Hier ist eine Demonstrantin in Khartum zu sehen. 

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Nach den Attacken auf die deutsche Botschaft zogen mehrere hundert Demonstranten zur US-Botschaft in Khartum. Bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften wurde nach Informationen des TV-Senders al-Arabija eine Person getötet. 

Westerwelle zu Ausschreitungen im Sudan

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Außenminister Guido Westerwelle (FDP) verurteilte das Schmähvideo gegen den Propheten Mohammed aufs Schärfste, machte aber klar, dass es die Angriffe keinesfalls rechtfertige. Vom Sudan verlangte der Minister, die Sicherheit der Botschaft und deren Integrität wiederherzustellen. "Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Sicherheit", sagte er in Berlin. Botschaftsangehörige seien nicht verletzt worden, dies habe ihm der deutsche Botschafter versichert.

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Das Youtube-Video aus den USA hat in vielen islamischen Ländern anti-westliche Proteste ausgelöst, es gab mindestens zehn Tote. 

© Süddeutsche.de/fzg/olkl
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