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Obama:Indirekte Kritik an Trump

Former U.S. President Barack Obama  delivers the 16th Nelson Mandela annual lecture, marking the centenary of the anti-apartheid leaderÕs birth, in Johannesburg
(Foto: Siphiwe Sibeko/REUTERS)

Der frühere amerikanische Präsident hat sich bei einem seiner seltenen Auftritte besorgt über die weltpolitische Lage geäußert.

Der frühere amerikanische Präsident Barack Obama hat sich bei einem seiner seltenen Auftritte besorgt über die weltpolitische Lage geäußert. In diesen "sonderbaren und unsicheren Zeiten" bringe jeder Tag "mehr schwindelerregende und verstörende" Schlagzeilen, sagte Obama am Dienstag bei einer Rede anlässlich des 100. Geburtstags von Nelson Mandela in Südafrika. Obama warnte vor einer "Politik der Angst und des Ressentiments". Diese werde von Anführern betrieben, die Fakten verachteten und "völlig schamlos" Lügen verbreiteten. Es sei zum Teil die Schuld der Regierungen und mächtiger Eliten, "dass wir nun sehen, wie große Teile der Welt zu einer älteren, gefährlicheren, brutaleren Art des Handelns zurückzukehren drohen". Ohne Donald Trump beim Namen zu nennen, hob Obama die Bedeutung von Tatsachen für die Politik hervor. "Ich kann keine Gemeinsamkeit finden, wenn jemand sagt, dass es den Klimawandel nicht gibt."

© SZ vom 18.07.2018 / AFP

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