Lange galten Besuche israelischer Regierungsmitglieder in den meisten arabischen Staaten als Tabu. In den vergangenen Tagen allerdings häuften sie sich wie selten zuvor: Den Anfang machte Premierminister Benjamin Netanjahu mit einer überraschenden Reise nach Oman, wo er Sultan Qaboos traf. Dann tauchten Sportministerin Miri Regev bei Judo-Wettkämpfen und Kommunikationsminister Ayoub Kara bei einer internationalen Konferenz in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf. Schließlich wurde Verkehrsminister Israel Katz diese Woche zu einer Konferenz nach Oman eingeladen.
Naher und Mittlerer OstenNeue Normalität
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Israels Ministerin für Kultur und Sport, Miri Regev, besucht in Begleitung emiratischer Regierungsvertreter die Scheich-Zayed-Moschee in Abu Dhabi.
Chen Kedem Maktubi/APInnerhalb weniger Tage besuchen Israels Premier und Kabinettsmitglieder Länder in der Golfregion. Damit läuten sie ein neues Kapitel im Verhältnis zu arabischen Staaten ein.
Von Alexandra Föderl-Schmid und Paul-Anton Krüger, Tel Aviv/München