Myanmar:Stiller Streik

Mit einem stillen Streik haben in Myanmar die Menschen gegen den Militärputsch vor einem Jahr protestiert. In etlichen Städten des südostasiatischen Landes waren am Dienstag die Straßen nahezu menschenleer, die Geschäfte geschlossen. Die Militärregierung drohte mit Festnahmen. "Wir könnten festgenommen werden und unser Leben im Gefängnis verbringen - wenn wir Glück haben", sagte der Aktivist Nan Lin. "Wir könnten gefoltert und getötet werden - wenn wir Pech haben." Die UN in Genf warfen der Militärregierung vor, seit einem Jahr eine Terrorkampagne gegen die Bevölkerung zu führen. Staatsmedien zufolge hat Machthaber Min Aung Hlaing am Montag den Ausnahmezustand um sechs Monate verlängert. Das Militär hatte am 1. Februar 2021 geputscht und die De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi abgesetzt.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB