bedeckt München 20°
vgwortpixel

Mittelmeer:Spanische Küstenwache rettet mehr als 180 Flüchtlinge

Die Migranten befanden sich auf Booten im Mittelmeer und der Straße von Gibraltar. Unter den Geretteten sind mindestens zehn Kinder.

Die spanische Küstenwache hat am Montag mehr als 180 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. In der Straße von Gibraltar seien 73 Menschen von drei Booten aufgenommen worden, darunter zehn Kinder, erklärte die Küstenwache. Weitere 110 Menschen seien von fünf Booten im Alboran-Meer zwischen Spanien und Marokko gerettet worden, die meisten von ihnen würden in die Hafenstadt Malaga gebracht.

Dieses Jahr sind in Spanien nach Regierungsangaben bisher gut 18.000 Migranten aus Nordafrika angekommen, 39 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2018. UN-Zahlen zufolge schafften im vergangenen Jahr gut 140.000 Migranten und Flüchtlinge die Überfahrt aus dem Nahen Osten und von Nordafrika nach Europa. Im Jahr 2015 waren es über eine Million Menschen. 2018 kamen bei der gefährlichen Überfahrt danach schätzungsweise fast 15.000 Menschen um.

Flüchtlings- und Migrationspolitik Italien ist nicht das einzige Land mit Hafen am Mittelmeer

Seenotrettung in der EU

Italien ist nicht das einzige Land mit Hafen am Mittelmeer

Die Mitgliedstaaten sind gefordert, eine Lösung für die Verteilung von Migranten zu finden. Von der Leyen muss sich des Themas annehmen, will sie die EU politisch zusammenhalten.   Kommentar von Karoline Meta Beisel