Auch Holocaust-Überlebende nahmen an der Zeremonie teil. Einer von ihnen, Hermann Höllenreiner (links), zeigte Bundespräsident Joachim Gauck und dessen Lebensgefährtin Daniela Schadt (Mitte) die Tätowierung aus dem Konzentrationslager. In einer Ansprache bezeichnete Weisz den Völkermord an den Sinti und Roma als den "vergessenen Holocaust". Das Denkmal würdigte er als ein "Zeichen der Anerkennung des zugefügten Leids". Zugleich kritisierte er den Umgang mit Sinti und Roma in der Gegenwart. Die Gesellschaft habe "fast nichts" gelernt.

Bild: dpa 24. Oktober 2012, 14:132012-10-24 14:13:40 © Süddeutsche.de/ske/gal/rus