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Kindertagesstätten:Reform der Finanzierung

Kindertagesstätte

Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert eine Änderung des Sozialgesetzbuchs.

(Foto: Monika Skolimowska/dpa)

Um überall die gleiche Betreuungsqualität zu schaffen, sollen Kitas einheitlich und transparent finanziert werden. Das fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert die künftige Bundesregierung auf, per Gesetz einheitliche und transparente Finanzierungsregelungen für alle Kitas zu schaffen. Nur so lasse sich überall die gleiche Betreuungsqualität schaffen, teilte der Verband am Dienstag mit. Er legte ein Konzept vor, das die Kostenverteilung auf eine ganz neue Basis stellt. Der Verband wirbt für die sogenannte Entgeltfinanzierung, bei der sämtliche Kosten von der öffentlichen Hand getragen werden. Bisher sind auch die Träger der Kitas und die Eltern an der Finanzierung beteiligt . Im Zuge einer solchen Reform müssten die Länder verpflichtet werden, Landesrahmenverträge abzuschließen. "Über das System der Entgeltfinanzierung soll dabei eine auskömmliche Finanzierung der Leistungen besser als bisher sichergestellt werden", hieß es. Geändert werden müsse der Paragraf 74a im Sozialgesetzbuch VIII. Eine solche Reform sei dringend nötig, um regionale Ungleichheiten zu beenden und überall ausreichend Betreuungsplätze und eine gute Qualität der Angebote sicherzustellen.

© SZ vom 13.12.2017 / epd

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