Dresden:Ruhiges Gedenken 

Dresden hat am Samstag an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg vor 76 Jahren sowie alle Opfer von Krieg und Gewalt erinnert - diesmal wegen der Corona-Pandemie überwiegend virtuell. Auch eine rechte Versammlung und der Gegenprotest blieben friedlich. Polizeipräsident Jörg Kubiessa sprach am Abend vom "ruhigsten 13. Februar seit vielen Jahren". Deutschland habe sich seiner Nazi-Vergangenheit gestellt, sagte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) auf dem Altmarkt. "Wir haben schonungslos aufgearbeitet und Konsequenzen gezogen aus dem, was in der Zeit des Nationalsozialismus an Verbrechen begangen wurde und welche Schuld wir Deutschen daran haben." Kretschmer, Oberbürgermeister Dirk Hilbert und Landtagspräsident Matthias Rößler legten auf dem Altmarkt weiße Rosen nieder. Am Nachmittag standen am Dresdner Hauptbahnhof geschätzt 500 Neonazis bis zu 300 Gegendemonstranten gegenüber.

© SZ vom 15.02.2021 / dpa
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