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CDU:Warnung der Chefin

Annegret Kramp-Karrenbauer hat erneut eine einvernehmliche Lösung im Rennen um den Vorsitz der CDU angemahnt. "Es ist der Wunsch der Partei. Aber es liegt an den Kandidaten selbst, ob sie sich darauf einlassen", sagte die CDU-Chefin am Sonntag im ZDF-Sommerinterview. Bisher habe ihr keiner der Kandidaten Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen signalisiert, dass er seine Bewerbung zurückziehen will. "Am Ende hat aber jeder Kandidat selbst die Verantwortung, ob aus diesem demokratischen Wettbewerb (...) ein ruinöser Wettbewerb wird." Die CDU-Chefin sagte zudem, sie würde es begrüßen, wenn doch noch eine Frau antreten sollte - das sei auch auf dem geplanten Bundesparteitag im Dezember noch möglich. Eine Kandidatin könnte deutlich machen, dass die CDU "kein Rollback macht in eine reine Männerpartei."

© SZ vom 31.08.2020 / Reuters

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