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Bundeswehr:Heckler & Koch zieht Kürzeren

Das Verteidigungsministerium will das neue Sturmgewehr der Bundeswehr von dem Thüringer Hersteller C.G. Haenel beziehen. Über das Ergebnis des Auswahlverfahrens informierte das Ministerium am Montag Fachpolitiker im Bundestag. In dem Bieterverfahren kommt der langjährige Lieferant der Bundeswehr, Heckler & Koch, bei der Bestellung von 120 000 neuen Waffen im Umfang von rund 250 Millionen Euro demnach nicht zum Zuge. Haenel liefert der Bundeswehr bereits ein Scharfschützengewehr. Das Unternehmen gehört zur Merkel Gruppe, die Teil der in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen Tawazun Holding ist.

Haenel habe in dem Bieterverfahren eine Waffe vorgelegt, die sich in Tests als etwas besser auf die Anforderungen des Militärs zugeschnitten und als wirtschaftlich vorteilhaft erwiesen hat, wie es aus Militärkreisen hieß.

© SZ vom 15.09.2020 / dpa

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