Bilder aus Birma:Der Protest der buddhistischen Mönche

Der Kampf um Demokratie in Birma ist ein bitterer. Die Machthaber versuchen, den weitgehend friedlichen Marsch der Mönche seit Mittwoch gewaltsam zu beenden - mit Tränengas, mit Verhaftungen und mit Schüssen.

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Zweiter Tag der Gewalt in Birma: Am Morgen sperren Militärs viele Straßen in Ranguns Innenstadt. Trotzdem lassen sich die Menschen zunächst nicht von Demonstrationen abhalten.

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Die Regierungstruppen reagieren auf die Demonstrantenmassen schnell mit einem Ultimatum. Sollte sich die Protestaktion nicht zerstreuen, käme es zu "extremen Aktionen".

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Die Menschenmenge löst sich vorerst auf, als 200 mit Gewehren bewaffnete Soldaten durch die Straßen ziehen. Die Truppen tragen automatische Waffen. Augenzeugen berichten, dass damit nicht nur Warnschüsse abgegeben wurden.

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Die Einsatzkräfte setzen Rauchbomben ein.

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10.000 Menschen sollen zwischenzeitlich auf der Straße gewesen sein. Wieviele Menschen durch Schüsse und Prügeleien der Einsatzkräfte verletzt oder getötet wurden oder sich auf der panischen Flucht verletzten, ist unklar. Den Japaner Kenji Nagai kosteten die Unruhen bereits das Leben. Er hatte versucht, die fliehende Menge zu fotografieren, als Soldaten den Journalisten zu Boden stoßen.

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Als er auf dem Rücken liegt, ist ein Knall zu hören, während ein Soldat sein Gewehr auf Nagai richtet.

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Sekunden später liegt er regungslos am Boden.

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Nagai, Reuters

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Zuerst hieß es, der Japaner sei durch einen Querschläger gestorben.

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Bei dem Versuch, sich vor den anrückenden Sicherheitskräften in Deckung zu bringen, laufen die Menschen wild durcheinander und fallen zu Boden.

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Ein Schüler zeigt Verletzungen, die ihm von der Polizei zugefügt wurden.

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Am Morgen formiert sich zunächst der Protestzug: Nur wenige Mönche sind unter den Demonstranten, denn...

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...das Militär stürmte in den frühen Morgenstunden zwei Klöster in Rangun und nahm mehr als 100 der geistigen Würdenträger fest.

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Protest gegen das Regime in Birma formierte sich auch an anderen Orten. Weltweit wurde vor weiterer Eskalation gewarnt, vor der Botschaft Birmas in Thailand verbrannten Demonstranten Poster und skandierten Parolen gegen die Junta.

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Die buddhistischen Mönche in Birma demonstrierten in den vergangenen Tagen friedlich. Doch seit Mittwoch versucht das Militär des Landes, die Proteste niederzuhalten - mit brutalen Methoden. Zunächst...

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... gingen die Sicherheitskräfte mit Warnschüssen und Schlagstöcken gegen Demonstranten vor. Außerdem setzten sie Tränengas ein, wie hier auf einem Fernsehbild zu sehen. Durch das harte Vorgehen wurden ...

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... zahlreiche Mönche verletzt. Mitarbeiter des Roten Kreuzes kümmerten sich um sie. Für manche kam jedoch ...

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... jede Hilfe zu spät. Fünf Demonstranten sollen ums Leben gekommen sein - durch Schüsse des Militärs. Die Machthaber Birmas hatten ...

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... die Militärpräsenz in Rangun in der Nacht und am Morgen massiv verstärkt. Die Soldaten errichteten ...

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... Barrikaden. Die Shwegadon-Pagode, religiöses Wahrzeichen des Landes, wurde komplett abgeriegelt. Denn die Mönche ...

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... sollten davon abgehalten werden, zu dem Gebäude vorzudringen, an dem die Proteste ihren Ausgang genommen hatten. Weite Teile der Bevölkerung ...

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... des Landes unterstützen den Protest. Sie versuchen, die Mönche durch Menschenketten zu schützen oder ...

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... beten für die buddhistischen Geistlichen. Bereits seit Tagen ziehen ...

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... Tausende buddhistische Mönche unter dem Jubel der Menschen durch die Straßen von Rangun.

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Die Mönche zogen in den letzten Tagen immer wieder zur Shwedagon-Pagode, einer der heiligsten Stätten des Landes, wo sie ...

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... Fahnen schwenkten, beteten und sangen, um so gegen die Militärregierung des Landes zu demonstrieren.

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"Wir marschieren für das Volk": Mit einem Megaphon äußert dieser Mönch seinen Ärger über die massiven Preiserhöhungen in Birma.

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Am Wochenende hatten erstmals auch buddhistische Nonnen an den friedlichen Protesten gegen die Militärjunta teilgenommen, ebenso wie ...

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... Tausende Mönche in roten Roben, die ...

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... lautstark Demokratie einfordern von der Militärjunta in Birma. Insgesamt waren am sechsten Tag der Rebellion ...

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... mehr als 15.000 Menschen in Rangun (Yangon) auf die Straße gegangen.

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Ein buddhistischer Mönch betet vor einem Porträt von Aung San Suu Kyi, Birmas Demokratie-Ikone ...

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... während die Protestzüge auch unter schweren Regenfällen fortgesetzt werden.

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"Freiheit für Aung San Suu Kyi!" forderten einige in Sprechchören. Die Friedensnobelpreisträgerin wird seit Jahren als politische Gefangene unter Hausarrest festgehalten.

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