Berlin:"Essen ist politisch"

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Zur "Grünen Woche" demonstrieren Tausende Bauern für eine saubere Landwirtschaft - und gegen eine Politik, die auf Kosten von Umwelt, Klima und Tieren produzieren lasse.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

Berlin: Die Proteste vor dem Berliner Reichstagsgebäude richteten sich gegen eine Politik, die auf Kosten von Umwelt, Klima und Tieren produzieren lasse.

Die Proteste vor dem Berliner Reichstagsgebäude richteten sich gegen eine Politik, die auf Kosten von Umwelt, Klima und Tieren produzieren lasse.

(Foto: Tobias Schwarz/AFP)

Auch Martin Schulz ist gekommen, als Sprecher der Traktorfahrer. Nicht der Schulz von der SPD, sondern jener von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft. Und nicht für irgendwelche Koalitionen tritt er an diesem Wochenende an, sondern für eine andere Landwirtschaft. "Viele Bauern haben sich schon längst auf den Weg gemacht", sagt Schulz. "Sie verändern die Landwirtschaft Tag für Tag." Nur die Politik unterstütze sie nicht auf dem Weg in saubere Formen von Ackerbau und Tierhaltung. So wie Martin Schulz sehen das Tausende bei der Demo in Berlin. Die Veranstalter selbst sprechen von 33 000. Ihr Schlagwort: Wir haben es satt.

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