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Wetter in Deutschland:Am Freitag stürzt die Temperatur ab

Deutschland wird heißer, nasser und stürmischer

Das Tief "Christiane" bringt Regen über Deutschland.

(Foto: dpa)
  • Tief "Christiane" beinflusst das Wetter vor allem im Norden und in der Mitte Deutschlands mit vielen Wolken und Regen.
  • Am Freitag sind gebietsweise heftige Schauer und Gewitter möglich.
  • Das Wochenende wird wieder sonnig.

Erst strahlender Sonnenschein und hochsommerliche Temperaturen, dann Regen und Unwetteralarm. Nach den vergangenen warmen Tagen müssen sich die Deutschen auf ein verregnetes Wochenende einstellen - mit teils drastischem Temperaturabsturz.

Das Tief "Christiane" bringt in den kommenden Tagen Wolken und Schauer über das ganze Land. In der Nacht zum Freitag soll es südlich von Schwarzwald und Brandenburg zu anhaltendem Regen kommen, teilt der Deutsche Wetterdienst mit. "Gebietsweise gibt es dabei Niederschlagsmengen zwischen 25 und 40 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 12 Stunden", sagte ein Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes.

Vor allem im Allgäu und dem Werdenfelser Land werden demnach Niederschlagsmengen von bis zu 50 Millimetern pro Quadratmeter erwartet. Auch Unwetter seien möglich. Hinzu komme ein deutlicher Temperaturrückgang. In den Gebieten mit starkem Niederschlag sinken die Werte auf maximal 19 Grad. Selbst dort, wo es keine Gewitter oder Schauer gibt, lässt sich die Sonne am Freitag nur selten blicken. Der Himmel bleibt wolkenverhangen.

Wetter bleibt wechselhaft

Schon zum Beginn des Wochenendes soll das Wetter wieder besser werden. "Hoch 'Daniel' sorgt am Samstag zunächst im Süden und Südwesten, ab Sonntag landesweit für ein paar sonnige und trockene Tage", sagt Sprecherin Anger. Auch die Temperaturen sollen wieder ansteigen - auf 24 bis 29 Grad.

Insgesamt habe sich der Juli aber durchschnittlich oder sogar zu warm gezeigt, so die Meteorologin. Mit 18,6 Grad Celsius (°C) lag die Durchschnittstemperatur im Juli um 1,7 Grad über dem Mittel der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.

Trotz der guten Prognose für das Wochenende, ist der Sommer nur kurz zurück. Schon am Dienstag kündigt sich das nächste Tiefdruckgebiet an.

© SZ.de/dpa/lkr/jps

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