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USA:Vier Bären sterben an Schokoladen-Vergiftung

45 Kilogramm Schokolade und Donuts waren zu viel: Zwei Bärinnen und zwei Bärenjunge sind an einer Schokoladenvergiftung gestorben. Ihr Tod hat nun eine Debatte über Jagdgesetze im US-Bundesstaat New Hampshire ausgelöst.

Im US-Bundesstaat New Hampshire sind vier Bären an einer Überdosis Schokolade verendet. Die Tiere waren bereits im vergangenen September gestorben - aber ihr Tod hat nun eine Debatte über Jagdgesetze in dem US-Bundesstaat ausgelöst.

Wie der Concord Monitor berichtet, hatte ein Jäger an einem Waldrand etwa 45 Kilogramm Schokolade und Donuts als Köder für Bären ausgelegt. Wenig später wurden in wenigen Metern Entfernung vier tote Tiere entdeckt - zwei Bärinnen und zwei Bärenjunge. Bei dem Mann soll es sich um einen erfahrenen Jäger gehandelt haben, der die Bären nicht absichtlich habe vergiften wollen.

"Schokolade gehört aus den Wäldern verbannt"

Eine Nekropsie ergab, dass die Tiere an Herzversagen infolge einer Vergiftung mit Theobromin, einem natürlichen Bestandteil von Schokolade, verendet waren. Wegen dieses "höchst ungewöhnlichen Vorfalls" denken die Jagdbehörden über neue Regelungen über Schokoladen-Mengen in Köderstellen für Bären nach, hieß es in dem Bericht weiter.

Bären-Experte Andrew Timmins von der zuständigen Behörde sagte, dass Schokolade für Bären immer giftig sein könne. Es lasse sich nicht exakt berechnen, ab welcher Menge es gefährlich werde. "Schokolade gehört daher aus den Wäldern verbannt", sagte Timmins.

© SZ.de/dpa/jana
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