Unfall in Bad Segeberg Weihnachtskostüm einer Siebenjährigen fängt Feuer

Ein sieben Jahre altes Mädchen hat sich Heiligabend beim Krippenspiel in einer Kirche in Schleswig-Holstein schwerste Brandwunden zugezogen. Erst jetzt ist das Kind außer Lebensgefahr.

Das bei einem Krippenspiel in Bad Segeberg schwer verletzte kleine Mädchen ist außer Lebensgefahr. Die Siebenjährige wurde nach Angaben einer Kliniksprecherin aber in ein künstliches Koma versetzt.

Das Lämmchen-Kostüm des Kindes hatte bei dem Krippenspiel an Heiligabend in der katholischen Kirche Bad Segeberg in Schleswig-Holstein Feuer gefangen. Das Kind war mit Brandverletzungen an Kopf, Armen, Hals und Brust in ein Kinderkrankenhaus nach Hamburg gebracht worden.

Ein Mann, der dem Mädchen als Erster zu Hilfe geeilt war und die Flammen mit einer Jacke erstickt hatte, war mit schweren Verbrennungen an den Händen in ein Lübecker Krankenhaus gebracht worden. Er war auch am Dienstag noch in der Klinik, sagte ein Sprecher des Erzbistums Hamburg. Vier bis fünf weitere Helfer, die sich ebenfalls verletzt hatten, seien mittlerweile wieder zu Hause.

Wie es zu dem Unglück kommen konnte, war noch unklar. Die Polizei hatte zunächst berichtet, ein umgestürztes Glas mit einem Teelicht habe das kuschelige Baumwoll-Kostüm des Lämmchens entzündet. Zuschauer gaben aber an, ein Luftzug habe nach dem Krippenspiel dazu geführt, dass die Flammen einer Kerze auf das Kostüm übergriffen.