Sibirien Vier Überlebende nach Hubschrauberabsturz gefunden

Bergungskräfte haben einen Tag nach dem Absturz eines Hubschraubers in Jakutien vier Überlebende gefunden. Die Retter konnten das Wrack in dem schwer zugänglichen Gebiet erst verspätet erreichen. Die Suche nach weiteren Überlebenden dauert noch an.

Einen Tag nach dem Absturz eines Hubschraubers im Osten Russlands haben die Rettungskräfte vier Überlebende gefunden. Drei von ihnen seien bereits vom Unglücksort weggebracht worden, sagte der Sprecher des russischen Katastrophenschutzministeriums, Oleg Woronow, der Nachrichtenagentur AFP.

Bei dem vierten Überlebenden handele es sich um einen Jugendlichen, der sich vermutlich die Wirbelsäule gebrochen habe. Die Identität der anderen Geretteten stand zunächst nicht fest. Es könnte sich aber um die Besatzungsmitglieder handeln, sagte Woronow.

Der Hubschrauber war am Dienstag in der nordöstlichen Region Jakutien in Sibirien abgestürzt. Die Retter hatten das Wrack in dem schwer zugänglichen Gebiet erst am Mittwoch erreicht. An Bord des Helikopters waren drei Besatzungsmitglieder und 25 Passagiere, darunter elf Kinder.

Nach Angaben Überlebender kamen bei dem Unglück 19 Menschen ums Leben. Woronow wollte die Opferzahl nicht bestätigen. Die Suche nach weiteren Überlebenden dauere an.

Tragödie in Russland

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