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Evakuierung:Weltkriegsbombe in Rostocker Innenstadt erfolgreich entschärft

Evakuierung wegen Fliegerbombe - Notunterkunft in Rostock

Mitarbeiter des Roten Kreuzes haben in der Rostocker Stadthalle eine Notunterkunft eingerichtet.

(Foto: dpa)

Für die Entschärfung einer 250-Kilogramm-Weltkriegsbombe war die Innenstadt komplett geräumt worden. Etwa 10 000 Menschen waren betroffen.

Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Rostock am Mittwochmorgen war die Innenstadt fast vollständig evakuiert worden. Wie die Polizei über Twitter mitteilte, konnte die 250-Kilogramm-Weltskriegsbombe am Vormittag erfolgreich entschärft werden.

Sprengmeister Fred Tribanek vom Munitionsbergungsdienst benötigte für die Entschärfung eine knappe halbe Stunde. Die Polizei feierte ihn auf Twitter als "Held des Tages". Das Zentrum der Hansestadt war während der Entschärfung komplett lahmgelgt. Im Umkreis von 1000 Metern um den Fundort gab es einen Sperrbezirk. Von 8.00 Uhr an war es verboten, sich dort aufzuhalten, so die Vorgabe der Stadtverwaltung.

Die Verwaltung ging davon aus, dass rund 10 000 Menschen von der Evakuierung betroffen waren; etwa in Hotels, Pensionen, Geschäften, Schulen und Heimen. Die 250-Kilogramm-Bombe war am Montag bei der Vorbereitung von Bauarbeiten gefunden worden und wurde an Ort und Stelle entschärft.