Schließlich wurden zwei Weibchen einer verwandten Art in Georges Gehege gehievt. Doch der einsame George zog es vor, allein zu bleiben. Auch eine spezielle Streicheltherapie, die ihm eine Schweizer Praktikantin vier Monate lang angedeihen ließ und Diät zur Förderung der Spermienproduktion blieben erfolglos.

Am Sonntag fand sein Pfleger George tot in der Nähe eines Wasserlochs. Das Schildkrötenmännchen wurde geschätzte 100 Jahre alt. Die Wissenschaftler hatten ihm noch einige weitere Jahrzehnte Einsamkeit vorausgesagt. Woran die Riesenschildkröte starb, soll eine Untersuchung des Tieres klären.

Bild: REUTERS 25. Juni 2012, 11:122012-06-25 11:12:27 © Süddeutsche.de/leja/gal/gba