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Leute des Tages:Wo ist Fipsy-Energy?

Tobias Schlegl zieht's aufs Mittelmeer, Dagmar Manzel glaubt ans Theater, und die Polizei in Rotenburg jagt ein Känguru.

Moderator Tobi Schlegl
(Foto: Georg Wendt/dpa)

Tobias Schlegl, 43, Hamburger Moderator und Notfallsanitäter, wechselt seinen Arbeitsplatz. Schlegl hilft nun an Bord der Sea-Eye 4 vor der Küste Libyens als Sanitäter. "Ich bin dann mal weg. Und zwar richtig. Tausche RTW gegen Schiff. Bin gerade in Burriana, Spanien, an Bord der #SEAEYE4, auf der ich als Paramedic/Notfallsanitäter bei der Seenotrettung Geflüchteter vor der Küste Libyens helfe. Manchmal braucht es mehr als Worte", schrieb er in einem Post auf Twitter. Es sei unerträglich, dass Menschen in Not im Mittelmeer ertrinken. Das neue Seenotrettungsschiff Sea-Eye 4 hat am Samstag den Einsatz zur Bergung von in Not geratenen Migranten im Mittelmeer aufgenommen.

Schauspielerin Dagmar Manzel
(Foto: Jens Kalaene/dpa)

Dagmar Manzel, 62, Schauspielerin, glaubt an die Zukunft des Theaters. "Das Theater wird nie sterben", sagte die Berlinerin der Deutschen Presse-Agentur. Manzel spielt vorwiegend Theater, übernimmt aber auch Rollen in Film und Fernsehen. Einen Schaden durch Corona befürchte sie nicht. "Im Theater sitzt man mit anderen Menschen da und erlebt einen Abend, der so, wie er ist, nie wieder stattfinden wird", sagte Manzel. Diesen Dialog zwischen Publikum und Schauspielerinnen und Schauspielern gebe es nicht mit dem Fernsehen.

Heiner van der Werp, Polizist aus Rotenburg, jagt ein Känguru. Noch fehlt zwar jede Spur von dem Weibchen namens Fipsi-Energy, aber immerhin hat die Polizei bereits die Herkunft des im Kreis Rotenburg gesichteten Beuteltiers gelöst. Fipsi-Energy sei am Dienstag einem privaten Halter entwischt, heißt es. "Das Tier lebte erst seit Oktober dort und war noch nicht richtig eingewöhnt. Dann ist es weg über den Gartenzaun", sagte Polizeisprecher van der Werp. Rund 1,80 Meter musste es dafür überwinden. Ein zweites Känguru, das schon seit fünf Jahren dort lebt, schloss sich dem Ausflug seiner Artgenossin nicht an.

© SZ/dpa/moge
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