Leute:"Ich sehe 1:1 aus wie er"

Leute: Shirin David sieht bei sich eine Ähnlichkeit mit Erling Haaland.

Shirin David sieht bei sich eine Ähnlichkeit mit Erling Haaland.

(Foto: Gerald Matzka/dpa)

Die Rapperin Shirin David sinniert über eine Ähnlichkeit mit einem bekannten Fußballer, Kim Frank blickt auf seine Jahre als Sänger der Band "Echt" zurück, und ein deutscher Astronaut wird wehmütig.

Shirin David, 28, deutsche Rapperin, fühlt sich dem Fußballer Erling Haaland, 23, zumindest optisch nahe. In einer Folge der Casting-Show "The Voice", in der die Musikerin mitwirkt, hatte sie zuvor bekundet: "Ich sage ja immer, ich will unbedingt ein Bild mit Haaland. Ich finde, ich sehe ungeschminkt 1:1 aus wie er." Nun schickte der norwegische Spieler, der aktuell bei Manchester City unter Vertrag ist, David eine Videonachricht, in der er ihr für die aktuelle Tour alles Gute wünscht.

Leute: "Mein verlorener Bruder": Shirin David über Erling Haaland.

"Mein verlorener Bruder": Shirin David über Erling Haaland.

(Foto: instagram.com/shirindavid)

Die Rapperin zeigte die Botschaft in einem Reel auf Instagram, stellte ein ungeschminktes Bild von sich neben Haaland und kommentierte, nach Meinung ihrer Schwester seien David und Haaland "im selben Wikinger-Stamm geboren und nach der Geburt vertauscht" worden.

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(Foto: Christoph Reichwein/dpa)

Matthias Maurer, 53, deutscher Astronaut, ist wehmütig. 25 Jahre nach dem Bau der Internationalen Raumstation ISS sieht er sie weiterhin als Friedensobjekt. "Definitiv. Wenn man von dort auf die Erde schaut, fragt man sich: Was könnten wir wohl erreichen, wenn wir dort unten so gut zusammenarbeiten könnten wie hier oben?", sagte der bislang letzte Deutsche im All der dpa. Am 20. November 1998 hatte eine Rakete das erste Bauteil für die ISS ins All gebracht. Maurer war 2021 zur ISS gereist. Der Blick von dort auf die Erde verändere einen. "Und das auch, wenn man ein ganz logisch denkender Mensch ist. Da wird man sehr demütig und einem warm ums Herz. Dieser Flug hat mich geprägt." Auf das absehbare Ende des Labors blickt er mit Wehmut. "Es stimmt mich traurig, wenn ich daran denke, dass es in einigen Jahren vorbei sein wird. Für mich war das ein Stück Heimat, mein Haus im Himmel für ein halbes Jahr", sagte der Saarländer.

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(Foto: ARTURO HOLMES/Getty Images via AFP)

Candace Bushnell, 64, US-amerikanische Autorin ( "Sex and the City"), lässt bei der Partnersuche nichts unversucht. Der britischen Zeitung The Telegraph sagte sie in einem Interview, sie sei auf mehreren Apps unterwegs und gehe mit Männern verschiedener Altersklassen aus. Da gebe es einen 21-Jährigen, aber auch einen 90-Jährigen. "Meine Altersspanne fürs Daten liegt bei 70 Jahren." Ihr sei dabei eines aufgefallen: "Ich weiß nicht, was die machen - und ob diese Typen Videospiele spielen oder Netflix gucken, aber die wichtigste Beziehung von allen scheint heute die mit einem Bildschirm zu sein." Neulich habe sie jemand gefragt, was sie suche. Bushnell habe geantwortet: "Ich habe keine sehr hohen Ansprüche. Ich suche nur jemanden, mit dem ich eine Verbindung habe. Aber das scheint, aus irgendeinem Grund, sehr schwer zu finden zu sein."

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(Foto: wikipedia/mikknarf)

Kim Frank, 41, Musiker, der in den 90er-Jahren als Sänger der Teenie-Band Echt berühmt wurde, schaut auch zurück - aber nicht unbedingt nur wehmütig. In der dreiteiligen Dokumentation "Echt - unsere Jugend" (ab 23. November in der ARD Mediathek) spricht er davon, schon als Kind unter Panikattacken gelitten zu haben, Angst hatte, früh zu sterben. Bei einem Festival im April 1999 in Recklinghausen sei eine Bierflasche gegen seinen Kopf geknallt. Die Show wurde abgebrochen, er vor Ort genäht. Um seine Angst zu betäuben, habe Frank angefangen, fast täglich zu kiffen. "Ich glaube, ich wollte mich einfach plattmachen, nicht über meine Ängste nachdenken."

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