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Pläne für Eisbär:Wilbär wird Schwede

Wilbär bekommt bald ein neues Zuhause. Der erste im Stuttgarter Zoo Wilhelma geborene und aufgewachsene Eisbär wird Baden-Württemberg in den kommenden Monaten Richtung Skandinavien verlassen.

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Stuttgarts junger Eisbär Wilbär wird ein Schwede. Wie der Zoologisch-Botanische Garten Wilhelma mitteilte, ist damit die Zukunft eines Teils des deutschen Eisbär-Trios geklärt. Während noch offen ist, was mit Knut in Berlin und Flocke in Nürnberg passiert, sei für Wilbär ein Platz in Europas größtem Bärenpark Grönklitt bei Orsa mitten in Schweden reserviert, teilte der Zoo mit, der von Direktor Dieter Jauch geführt wird.

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Erst drei Monate nach der Geburt präsentierte der Zoo den kleinen Eisbären erstmals der Öffentlichkeit. Zuvor wurden Fotos wie dieses verteilt - Konkurrenz für Knut. Wilbär und sein Nürnberger Pendant Flocke feiern in der nächsten Woche ihren ersten Geburtstag. Knut wird an diesem Freitag schon zwei Jahre alt.

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Wann Wilbär gehen muss, hänge davon ab, wie sich das Verhältnis zwischen ihm und seiner Mutter Corinna entwickelt.

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Es gebe eine Zusage aus Schweden, dass er dort aufgenommen wird, sobald sich die beiden nicht mehr so gut verstehen wie bisher.

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"Eisbären sind nun mal Einzelgänger - irgendwann geht es dann nicht mehr", sagte die Stuttgarter Zoologin Ulrike Rademacher zum Abschied von Wilbär.

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Der Stuttgarter Eisbär war von Anfang an nicht mit den Handaufzuchten in Berlin und Nürnberg zu vergleichen. Er wuchs gut behütet bei seiner Mutter Corinna auf.

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"Wir hätten auf keinen Fall eingegriffen, sondern Corinna entscheiden und sie notfalls Wilbär auch fressen lassen", sagte Wilhelma-Direktor Dieter Jauch. Ein durchaus natürlicher Vorgang: In freier Wildbahn überlebten auch nur zehn Prozent der Jungtiere. Nun aber ist Wilbär auf dem Sprung - Richtung Schweden.

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© sde
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