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Corona-Regelungen:Kanadierin führt Partner Gassi

Dogwalker an der Isar in München, 2018

Nur mit Hund an der Leine gilt die Ausnahme von der Ausgangsbeschränkung in Quebec. (Symbolfoto)

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Weil sie die Ausgangssperre umgehen will, nimmt eine 24-Jahrige ihren Partner an die Leine - und kassiert eine Strafe von 1500 Dollar.

Bei einem besonders kreativen Versuch, die Ausgangsperre zu umgehen, wurde eine Frau im kanadischen Sherbrooke am Samstagabend von der Polizei gestoppt. Gegen 21 Uhr hatte sie ihren Lebensgefährten an einer Leine ausgeführt. Den Beamten erzählte die Frau, sie führe lediglich ihr Haustier Gassi. Die Ausgangssperre in der kanadischen Provinz Quebec, in der auch der Ort Sherbrooke liegt, gilt von 20 Uhr bis fünf Uhr morgens.

Auch nachdem die Polizisten die beiden darüber aufgeklärt hatten, dass jeder von ihnen eine Strafe von bis zu 1500 kanadischen Dollar riskiere, kollaborierte das Pärchen nicht, wie eine Polizeisprecherin berichtete. Laut der in Quebec geltenden Bestimmungen, gelten Ausnahmen von der Ausgangssperre für Hundebesitzer, die ihr Haustier ausführen, so lange sie sich dabei nicht weiter als einen Kilometer von ihrem Zuhause entfernen.

Die 24 Jahre alte Frau und ihr 40 Jahre alter Partner kündigten laut Polizeisprecherin an, es sei ihnen eine "Freude", die Geldstrafen zu erhalten. Diese würden das Pärchen nicht davon abhalten, auch in Zukunft gegen die Regelung zu verstoßen. Im Gegenteil - sie wollen jetzt sehen, wie viele Bußgeldbescheide sie sammeln können, sollen die beiden gesagt haben.

© SZ/Berj/feko
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