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Notfälle - Potsdam:Taucher bergen Mann tot aus Potsdamer See

Brandenburg
Ein Motorboot fährt auf dem Krampnitzsee aus dem Yachthafen. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa (Foto: dpa)

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Potsdam (dpa/bb) - Ein 75 Jahre alter Mann ist im Krampnitzsee in Potsdam mehrere Stunden nach einem Sprung aus seinem Boot tot aus dem Wasser geborgen worden. Taucher hätten ihn am Samstag entdeckt, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann habe nicht mehr gelebt. Der 75-Jährige war nach Polizeiangaben vom Sonntag mit seiner Lebensgefährtin auf einem Segelboot unterwegs. Er sei ins Wasser gesprungen, um zum nahe gelegenen Hafen und wieder zurück zu schwimmen. Als er nach einer Stunde nicht zurückgekehrt sei, habe die 77 Jahre alte Lebensgefährtin die Polizei alarmiert. Der Mann wurde als guter Schwimmer beschrieben.

Mehrere Feuerwehren, die Polizei, der Rettungsdienst und die Wasserwacht seien mit mehr als 40 Kräften im Einsatz gewesen, sagte ein Sprecher der regionalen Leitstelle. Sie suchten unter anderem mit Tauchern im See und mit einem Hubschrauber am Ufer nach dem Mann. Sieben Taucher seien im Einsatz gewesen. Der Mann sei leblos gefunden worden. Der Arzt habe nur noch seinen Tod feststellen können. Die Todesursache war zunächst unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt. Die Leitstelle schloss gesundheitliche Gründe für den Vorfall nicht aus.

Am vergangenen Mittwoch war auf dem Krampnitzsee ein 62 Jahre alter Surfer leblos im Wasser treibend entdeckt worden. Er konnte zunächst wiederbelebt werden, starb dann nach Angaben der Polizei im Krankenhaus. Die Todesumstände sollten noch geklärt werden.

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