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Erdbeben in Mexiko:Zerstörte Häuser, Menschen in Angst

Ein heftiges Erdbeben hat die Menschen im Süden Mexikos auf die Straßen getrieben. Bilder aus den betroffenen Gebieten lassen das Ausmaß der Schäden bislang nur erahnen.

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Quelle: AP

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Es war kurz vor Mitternacht in Mexiko, als die Erde zu zittern begann. Viele sprechen vom heftigsten Beben, das sie je erlebt haben. Die Erschütterung war in zwölf Bundesstaaten und in der Hauptstadt Mexiko-Stadt (hier im Bild) zu spüren.

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Quelle: AFP

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Bilder aus den betroffenen Gebieten, die in der Nacht aufgenommen wurden, zeigen nur ein paar eingestürzte Häuser. Das Ausmaß der Zerstörung ist bei weitem noch nicht zu erkennen. Im Bundesstaat Oaxaca, der mit seinen langen Stränden auch bei ausländischen Touristen beliebt ist, soll ein Hotel zerstört worden sein.

Schweres Erdbeben in Mexiko

Quelle: Agustin Salinas/dpa

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Selbst im knapp 1000 Kilometer entfernten Mexiko-Stadt stürzten Teile von Gebäuden ein, der Flughafen meldete zahlreiche geborstene Fensterscheiben. In mehreren Stadtvierteln fiel der Strom aus - insgesamt sollen im Land etwa 1,5 Millionen Menschen wegen des Bebens zeitweise ohne Strom gewesen sein.

Schweres Erdbeben in Mexiko

Quelle: dpa

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Mexikos Staatspräsident Enrique Peña Nieto gab die Stärke des Bebens vor der Pazifikküste mit 8,2 an. "Es handelt sich um ein Beben großen Ausmaßes", sagte Peña Nieto im Fernsehen. Für die gesamte Region wurde eine Tsunamiwarnung ausgegeben. Das Seismologische Institut hatte zunächst eine Stärke von 8,4 ermittelt. Beide Werte wären die bisher stärksten gemessenen Werte in Mexiko.

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Quelle: AFP

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Mindestens 42 teils heftige Nachbeben haben sich in den ersten Stunden nach dem Beben ereignet. Viele Menschen wagten es nicht, die Nacht in ihren Häusern zu verbringen.

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Quelle: AFP

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Bewohner der Küste Oaxacas berichten, es habe sich um das stärkste und längste Erdbeben gehandelt, das sie je erlebt haben. Jetzt fürchten sie den möglicherweise nahenden Tsunami.

Magnitude 8 earthquake rocks southern Mexico: USGS

Quelle: AFP

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Die Tsunamiwarnung umfasste auch mehrere Staaten in Mittelamerika und Ecuador in Südamerika. Experten stellten etwa eine Stunde nach dem Beben kleinere Tsunamiwellen an Mexikos Pazifikküste fest.

© SZ.de/feko/olkl

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