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Englisches Königshaus:36,1 Millionen Pfund für Queen Elizabeth II.

Queen Elizabeth II.

Muss dieses Jahr nicht sparen: Queen Elizabeth II.

(Foto: REUTERS)

Die Queen kommt die britischen Steuerzahler immer teurer: Für das laufende Haushaltsjahr steigen die Kosten für Personal, Paläste und Reisen deutlich an. Der Buckingham Palace interpretiert die Zahlen allerdings etwas anders.

Die Queen bekommt mehr Geld: Jährlich sollen die Steuerzahler die Ausgaben des Königshauses mit zusätzlich mehr als fünf Millionen Pfund finanzieren. Der sogenannte Sovereign Grant, mit dem Angestellte bezahlt, Paläste unterhalten, Reisen und sonstige Verpflichtungen von Königin Elisabeth II. finanziert werden, steigt 2013/14 auf die Gesamtsumme von 31 auf 36,1 Millionen Pfund.

Der neue Sovereign Grant ist seit Beginn des neuen Haushaltsjahres Montag in Kraft. Er löst das alte Finanzierungsystem ab. Die Ausgaben in den vergangenen zwölf Monaten umfassten bereits eine Extra-Million wegen des diamantenen Thronjubiläums.

Dem Buckingham Palace zufolge sind die tatsächlichen Ausgaben in den vergangenen Jahren insgesamt gesunken. 2011 und 2012 stiegen die Kosten für die Steuerzahler den Berechnungen des Königshauses zufolge nur marginal: Im Haushaltsjahr 2010/11 schlugen die royalen Ausgaben mit 32,1 Millionen Pfund zu Buche, 2011/12 mit 32,3 Millionen.

© Süddeutsche.de/sebi/kjan

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